Zur Austellung ihrer Bilder in Frankfurt

"Am Anfang war das K" erklärt Frau Krumpeter:

Geboren 1919 in Cottbus, Schulbesuch dort bis 1939, Arbeitsdienst, Pflichtjahr, Bach-Sprachenschule, Berufstätigkeit als Sekretärin.

Erst nach Beendigung meiner Ehe 1969 konnte ich neben der Berufstätigkeit als Chefarztsekretärin meine eigenen Interessen, Reisen, Theater- und Konzertbesuche wahrnehmen. Vor allem wollte ich malen. Ich nahm an Kursen der Volkshochschule in Göttingen teil und besuchte im Urlaub Sommerakademien: Zeichenkurs bei Professor Losert in Wörth  a.d.Donau, dann mehrmals die Sommerakademie Johannishof bei Pfatter a.d. Donau unter Leitung von Professor Rudolf Ortner, später unter Leitung von Manfred Dinnes.

Als Rentnerin zog ich auf Wunsch meiner Familie nach Frankfurt. Hier besuchte ich Volks-hochschulkurse unter Leitung von Barbara Feuerbach und anderen Dozenten und bis zum Auszug des BBK aus der Barkhausstraße nahm ich dort an Malkursen teil.

Seit die Frankfurter Malakademie 1999 in die Zobelstraße gezogen ist,   besuche ich dort regelmäßig Mal- und auch mal Zeichenkurse unter Leitung von Frau Klee und Herrn Maniewski.

Am Anfang war das K, das heißt, ein weißes Blatt, das ich mit einem K gekennzeichnet hatte, regte mich an, aus diesem K ein Bild zu gestalten, und da entstand die Idee, das ganze >>Alphabet<< zu malen. Diese Bilder entstanden 2009.

In der Sommerakademie 2008 besuchte ich einen Kurs in dem wir nach lebenden Modellen >>Köpfe<< zeichneten, während uns Kafka-Texte vorgelesen wurden. Diese Zeichnungen habe ich dann später mit Farben bearbeitet.

Die >>großformatigen Bilder<<, aus dem Jahr 2011, zu denen Herr Maniewski mich angeregt hat, waren eine Herausforderung für mich. Sie sagen viel über mich aus.